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Briefing – Das Wichtigste zuerst

Für jedes Unternehmen ist es ein Muss. Es ist das Fundament für jedes unternehmerische Konzept und für jedes Projekt. Das Briefing!

Das Briefing gilt als wesentliches Instrument der Kooperation zwischen Werbeagentur und Kundenfirma.
Zu beachten ist, dass es 2 fundamentale Arten des Briefings gibt.

 

Kundenbriefing

Befindet sich ein Unternehmen in der Phase der Planung einer Werbekampagne erhält die Agentur einen ausführlichen Report über Markt, Konkurrenz, Kundenfirma, Produkt etc., d.h. eine Zusammenfassung der sachlichen Aufgabenstellung.

Ein Werbebriefing ist klar strukturiert:

Werbebriefing mit integrierter Copy-Strategie

1. Situationsanalyse

a. Zum bewerbenden Produkt

b. Produkt der Wettbewerber

2. Ziele

a. Marketingziele

b. Kommunikationsziele

3. Zielgruppenbeschreibung

4. Positionierung des Produkts im Wettbewerbsumfeld

5. Copy-Strategie(Consumer-Benefit, Reason Why, Tonality)

6. Gestaltungsregeln

a. Stilelemente/Corporate Design

7. Werbebudget

8. Definition der Aufgabenstellung

9. Terminplan

10. Ansprechpartner

Wichtig ist die schriftliche Fixierung gegenüber der Werbeagentur.

(Internes) Agenturbriefing 

Das interne Agenturbriefing definiert die Aufgaben innerhalb einer Agentur.

Vorgehensweise beim Agenturbriefing

1. Schritt: Das schriftliche Briefing

  •  Planungssicherheit
  • Gründlichkeit

2. Schritt: Das Vertiefungsgespräch

  • Das persönliche Briefinggespräch hat die Funktion, die Angaben des schriftlichen Briefings zu hinterfragen und zu präzisieren

3. Schritt: Feinjustierung durch ein Rebriefing

  • Das Rebriefing ist ein Informationsabgleich zwischen ausführender und beauftragender Partei.

4. Schritt: Präsentation des Konzepts

5. Schritt: Das Debriefing

  • Fazit ziehen
  • Wo sind Lücken ?

Zusammengefasst lässt sich die Checkliste eines Briefings in 10 Gebote gliedern.

Checkliste: 10 Gebote eines Briefings

  1. Geben Sie Ihrer Agentur unbedingt ein schriftliches Briefing.
  2. Halten Sie Ihr Briefingpapier anregend kurz.
  3. Legen Sie die Aufgabenstellung eindeutig und präzise fest.
  4. Kommunizieren Sie alle maßgeblichen Rahmendaten – aber nicht mehr.
  5. Laden Sie die Agentur zusätzlich zu einem vertiefenden Gespräch ein.
  6. Geben Sie Ihrer Agentur offen und ehrlich Auskunft.
  7. Lenken Sie ihre Agentur, aber lassen Sie genügend Gestaltungsspielräume.
  8. Ermuntern Sie Ihre Agentur zu einem aussagekräftigen Rebriefing.
  9. Bleiben Sie während der gesamten Konzeptionszeit für die Agentur ansprechbar.
  10. Bringen Sie im abschließenden Debriefing die Tops und Flops offen auf den Punkt.

Prinzipiell lassen sich die beiden Arten des Briefings auch als Synonym verwenden.

Benjamin Strutz
Der Autor

Benjamin Strutz ist Gründer und Herausgeber von Men’s Quality.
Seit 2011 wohnt er in Berlin, wo er seinen B.A. in Journalismus und Unternehmenskommunikation gemacht hat.
www.mens-quality.com
www.benjaminstrutz.de

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