Men's Quality - Das Selbst-Bild als Indikator der Kommunikation - Men's Quality
3564
post-template-default,single,single-post,postid-3564,single-format-standard,no_animation

Das Selbst-Bild als Indikator der Kommunikation

Der Weg zum Verständnis unserer eigenen Persönlichkeit 

Eine zwischenmenschliche Beziehung zu führen, ist nicht immer einfach. Um auf seinen Kommunikationspartner maximal eingehen zu können, denn solch eine Beziehung basiert auf gesunder Kommunikation, muss man den Mitmenschen “lesen“ können. Es ist möglich, sich Menschenkenntnisse anzueignen, wenn man danach gezielt sucht. Heißt, nach welchen Kenntnissen suche ich, um eine Beziehungskommunikation aufrecht zu erhalten und wie passen sie zu meinen vorhandenen.

Um sich diesem tief psychologischen Gedankenvorgang widmen zu können, gehört es in aller erster Linie dazu, sein Selbst-Bild zu formen und sein sogenanntes Selbst-Bild zu verbessern.

Dieser Vorgang ist nicht personalisiert, dennoch gibt es in der menschlichen Gesellschaft ein Muster bei der Bildung unseres Selbst-Bildes, woran wir personalisiert arbeiten können.

Der erste Schritt dieses Paradigmas ist das Fabrizieren eines Bildes unseres Selbst.

Dieses erhalten wir, indem wir uns mit anderen vergleichen. Bei diesem Prozess stellen wir bewusst oder unbewusst fest, dass das Gegenüber größer oder kleiner ist oder genauso groß wie man selbst. Wir setzen dieses Größenverhältnis mit den Attributen Stärke, Bildung, Pfiffigkeit und Mut gleich.

Aufgrund dieses entstandenen Selbst-Bildes tätigen wir unser Handeln. Sind wir der Meinung, dass der andere Gesprächsteilnehmer uns überlegen sei, dann verhalten wir uns anders, als wenn wir unser Gegenüber als kongenial einschätzen.

Im Klartext bedeutet das, wir stufen unsere Einschätzung als Grundlage für unser Handeln ein, nicht die Realität. Unsere Einschätzung kann in dem Fall surreal sein, dennoch gilt sie für uns als die momentane Realität. Das dieses Selbst-Bild meist der “wirklichen Realität“ nicht entspricht, verkompliziert die zwischenmenschliche Beziehung, besonders wenn die Diskrepanz zwischen dem Selbst-Bild und der Realität zu groß ist.

Eine Kommunikation kann nur gut und im Einklang verlaufen, wenn sich beide Parteien seines Selbst-Bildes zumindest annähern. Falls man eine Kommunikation eingeht und dieses nicht im gegenseitigen Einklang tätigt, leidet zugleich auch das Selbstwertgefühl.

Um sein Selbst-Bild zu formen, gehört es dazu sich mit seinen Mitmenschen zu beschäftigen und Konfrontationen entgegenzutreten,diese zu hinterfragen und rational zu analysieren. Richtiges Zuhören ist in der heutigen Gesellschaft sicherlich Mangelware und wird uns nicht in die Wiege gelegt, dennoch ist es der Schlüssel für das Gesamtpaket der zwischenmenschlichen Beziehung und der Bildung unseres Selbst-Bildes.

Warum suchen wir meist einen Schuldigen? Wir sind Menschen und machen Fehler. Nur wenn man nach der Ursache sucht, kann man daran arbeiten und seine Persönlichkeit formen.

Kommunikations-Techniken sind erlernbar, nur muss man sich mit diesen auseinandersetzen.

Zur Beantwortung der Frage nach Kommunikationsübungen stehen wir gerne im EMail-Chat zur Verfügung. Dafür einfach eine Mail an kontakt@mens-quality.com senden.

Benjamin Strutz
Der Autor

Benjamin Strutz ist Gründer und Herausgeber von Men’s Quality.
Seit 2011 wohnt er in Berlin, wo er seinen B.A. in Journalismus und Unternehmenskommunikation gemacht hat.
www.mens-quality.com
www.benjaminstrutz.de

Kommentar hinterlassen