#Q&Q: Diese Fitnessregeln sollte man beachten

Regeln im Fitness - Studio

Solange man kein privates Fitnessstudio besitzt, trainiert man meist in einer Gemeinschaft. Hierbei entstehen häufig Situation, die das Training unbehaglich und unangenehm gestalten können. Lautes Stöhnen, zurückgelassene Gewichte, verschwitze Geräte und telefonieren zwischen den Sets.

Wie kann man also eine Atmosphäre schaffen, die für jeden behaglich und angenehm ist?

Es gibt Fitnessstudios, die ihren Fokus auf die Bekämpfung schlechter Etikette legen und so weit gehen, das Grunzen beim Heben von Gewichten zu verbieten oder beim Fallenlassen des Gewichts den Sportler zu expedieren.

Soweit muss man nicht unbedingt gehen, es gibt einfache Grundregeln, die es zu beachten gibt:

Das Handtuch

Ein Handtuch ist ein Muss für jeden Sportler. Auch wenn man am Ende des Trainings nicht tropfnass ist, möchte niemand mit der Feuchtigkeit in Berührung kommen, die auf der Bank zurückbleibt.

Daher ist es ein Muss, nach Abschluss des letzten Sets den überschüssigen Schweiß von der Bank zu wischen, damit die nächste Person diese verwenden kann. Es dauert maximal eine Sekunde und wird dazu beitragen, dass das Fitnessstudio für alle anderen in einwandfreiem Zustand bleibt.

Gewichte zurücklegen

Jeder hat es sicher schon mal erlebt, man drückt sein Gewicht auf der Hantelbank und möchte Gewicht nachlegen. Man geht zum Gestell und findet sein Gewicht nicht. Mysteriös findet man es an einem Platz, an dem man es nicht erwarten würde.

Wenn man stark genug ist, um das Gewicht vom Gestell zu heben, ist man auch stark genug, es wieder zurückzulegen.

Also keine Ausreden, meine Herren.

Arme senken, nicht fallen lassen

Super, man hat gerade seinen persönliche Bestleistung im Kreuzheben geschafft. Bravo, dennoch sobald man seine Langhantel fallen lässt, teilt man allen im Umkreis von 500 Metern mit, dass man nicht stark genug ist, um sie langsam wieder abzusenken.

Indem man das Gewicht in einem kontrollierten Tempo wieder absenkt, nutzt man seine Muskeln auf eine andere Art und Weise und hilft dabei, seine Gesamtkraft zu verbessern. Ganz zu schweigen davon, dass es auch dabei hilft, seinen Fitnessruf nicht zu demolieren.

Kein Micky Maus-Training

Die Gym-Legende Arnold Schwarzenegger bezeichnet es als Micky Maus-Training!
Man mag sich für einen „Fitfluencer“ halten, aber das heißt nicht, dass man die Spiegel zerbrechen sollte, wenn man Selfies macht.

Und wenn man einen wichtigen geschäftlichen Anruf entgegennehmen muss, nimmt man sich bitte die Zeit ins Freie zu gehen oder ruft später zurück. Keinen der ernsthaft trainierenden Sportler interessieren private Gespräche oder die Zahlen des letzten Quartals.

Am besten bewahrt man das Telefon in der Tasche auf und koppelt es mit geräuschunterdrückenden Kopfhörern, denn seine Lieblingsmusik sollte man beim Training schon hören können.

Maschine teilen

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass man nicht das Fitnessstudio besitzt, sondern ein Mitglied der Community ist. Dazu gehört, keine Flasche auf einem Gerät zu lassen, um sie während des Aufwärmens aufzubewahren.

Wenn man zu Stoßzeiten ein Training absolviert, kann man in Betracht ziehen, ein Gerät mit einem anderen zu teilen, damit man sich ausruhen kann, während dieser sein Set macht. Man wird schneller trainieren, hat durch die Hilfe einen besseren „Pump“ und möglicherweise gewinnt man einen neuen Fitness-Kumpel.

Fitness oder Frau?

Nicht ohne Grund gibt es häufig einen Lady-Gym. Es ist okay Kontakte zu knüpfen, aber respektloses Angaffen und penetrantes „Anlabern“ von Frauen im Gym ist unangebracht und zeugt von respektlosem Verhalten  Sie sind auch im Gym, um genau wie man selber zu trainieren und schätzen es wahrscheinlich nicht, wenn ein verschwitzter Mann nach der Nummer fragt. Zudem ist es unbehaglich, wenn man sich völlig verschwitzt und stinkend kennenlernt.

Alles in allem muss man einfach verstehen, dass jeder sich im Fitnessstudio willkommen fühlen muss.

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  • Benjamin Strutz

    Benjamin Strutz ist Gründer und Herausgeber von Men's Quality.

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