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Meditation: Ist das etwas für den Mann?

Mann Meditation

Wenn du deinen Verstand nicht kontrollierst, bist du ein Opfer deines Ichs. Meditation besteht seit über Jahrtausende hinweg , ohne dass es an wissenschaftlichen Studien mangelt, die ihre Wirksamkeit bestätigen.

Eine der letzten Maßstäbe des Erwachsenwerdens ist nicht, wie viel man erreicht hat, sondern alles, was man erreichen kann. Wenn man alleine loslegt, wird man Herausforderungen begegnen und egal wie viele man überwindet, es wird immer mehr geben. Wenn die Zeiten hart werden, gibt es nur eine einzige Möglichkeit und zwar, dass man härter wird. Wie erreicht man das?

Meditation

Jeder stellt sich unter dem Begriff etwas anderes vor: Ein Tempel auf einem Berg, der von streng gläubigen Mönchen bewohnt wird oder das ruhige Posen eines Anglers auf der ruhenden See. Aber vielleicht auch nur die stinkenden Yogamatten, Duftkerzen und das ständige Gerede über Bio-Gemüse.

„Es ist einfach nicht mein Ding“, könnte man einfach dazu sagen, aber in dem jetzigen Lebensstadium ist Meditation nicht nur gut für einen selbst, es ist essenziell. Und so seltsam es auch sein mag, es kommt einfach darauf zu wissen, was man will und wie man zu diesem Punkt gelangt.

Wissen, was man will

Meditation bringt nicht den plötzlichen Auferstehungsschub. Wenn man nach einer brillanten Epiphanie sucht, die die Geheimnisse des Universums enthüllt, ist Meditation der falsche Weg. Meditation macht einen auch nicht zum Genie oder gibt einem die Fähigkeit, einen Bären mit einem einzigen Schlag zu töten, was man so oder so nicht können sollte. Es wird nicht dazu führen, dass die Studien des Lebens und die Drangsales verschwinden.

Es wird jedoch leichter zu handhaben sein.

Meditation ist nicht (wie viele Leute fälschlicherweise glauben), sich von allen Gedanken und Gefühlen abzulenken, sondern sich punktuell konzentrieren zu können, die eigenen Emotionen zu erkennen, zu isolieren und zu kontrollieren. Im Kern handelt es sich um eine Trainingsroutine, die die Entschlossenheit, die Willenskraft und die Belastbarkeit stärken soll.

Die Vorteile

Wiederholtes Meditieren erzeugt eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen, sowohl geistige als auch physische. Während Stressabbau definitiv der bekannteste ist, hat die Forschung konsequent gezeigt, dass Meditation Mitgefühl und Empathie fördert, den Blutdruck senkt und vor allem die Aktivität in den Bereichen des Gehirns erhöht, die des rationalen Denkens, der Planung, Logik und Willenskraft. Jedes Mal, wenn man meditiert, hilft man sich selber damit, den Müll, den man im Laufe des Tages erlebt hat, loszulassen, sondern sich selber damit auch zu entlasten. Ganz einfach, Meditation ist nicht nur gut für einen selbst, es kann wirklich helfen, den „eigenen Kern“ „gut“ zu machen.

Es ist nicht so schwer, wie man es sich vorstellt

Einer der Gründe, warum man die Meditation so schnell abschreibt, ist nicht, weil sie zu kompliziert wirkt, sondern weil sie zu einfach ist.

Konzentriere dich nur auf das Atmen? Ruhig sitzen?  Es gibt keinen Weg, der ein tiefes Gefühl der Gelassenheit hervorbringen wird.

So einfach kann es nicht sein; ist es aber!

Meditation ist eine Disziplin. Wie jede Disziplin erfordert es Mühe und Übung. Dennoch kann eine einfache perspektivische Veränderung den ganzen Unterschied in der Welt ausmachen.

Der Grund, warum man bei der Meditation frustriert sein könnte, ist die Unfähigkeit, den eigenen Geist davon abzuhalten, zu wandern. Man ist daran gewöhnt, mit hundert verschiedenen Gedanken auf einmal bombardiert zu werden – zu jeder Zeit denkt man darüber nach, was man zum Abendessen haben wird und wohin einen das Leben führt. Wenn man sich zwingt, zehn Sekunden lang still zu sitzen, 10 Minuten zu schweigen, fühlen man sich, als würde man versagen. Egal wie sehr man es versucht, man kann die Dinge nicht einfach abschalten.

Und das ist normal und absolut in Ordnung. Der eigene Verstand soll benutzt werden, und im Gegensatz zu dem, was man zu glauben geführt hätte, ist nichts falsch daran, die Gedanken treiben zu lassen.

Worum geht es?

Man muss immer daran denken, dass es bei der Meditation nicht darum geht, von Gedanken befreit zu werden, sondern aus neutraler Perspektive betrachten zu können.

Es geht darum, aus dem eigenen Kopf herauszukommen (auch nur für einen Moment) und realistisch und unparteiisch einzuschätzen, was man wirklich fühlt. Vor allem Wut, Traurigkeit und Angst können so mächtig erscheinen, weil man sie unbewusst aufnimmt.

Meditation erlaubt es, sich selbst klar zu betrachten und zu verstehen „Hey, ich bin verärgert – depressiv, ängstlich, traurig oder wütend – (und das ist ok)“. Wenn man einfach mal zurücktritt, kann man nicht die eigenen Gefühle identifizieren, sondern sich von ihnen lösen. Sie sind immer noch da, aber sie kontrollieren einen nicht. Indem man lernt, die Emotionen und körperlichen Gefühle zu erleben, anstatt sie nur zu erfahren, erhält man das unschätzbare Werkzeug, um zu lernen, sie zu kontrollieren.

Man versucht nicht, sich davon abzuhalten, bestimmte Dinge zu fühlen. Man befähigt sich, sie fast als Dritte zu erleben. Indem man sich von den eigenen Gedanken und automatischen Emotionen trennt, kann man sie sofort in eine Perspektive setzen und ihre Gültigkeit oder Intensität hinterfragen.

Wie tue ich es?

Man hat eventuell schon mal versucht, zu meditieren und nach einer Stunde schriller Neujahrsmusik und dem Versuch, sich in „Abwärts-Salutieren-Möwe“ oder die „Brezel des Unbehagens“ zu verwandeln, denkt man sich, dass es einfach nicht sein Ding sei. Man darf nicht verzweifeln. Bei Meditation geht es darum, den Gleichgewichtssinn wiederherzustellen, in einen geistig-zentrierten Zustand zurückzukehren und wie das erreicht wird, ist von einer Person zur anderen unterschiedlich. Was eine Person ruhig macht, irritiert den anderen. Man muss die Art seiner Meditation erst finden.

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