Wie werde ich selbstbewusst?

Wie werde ich selbstbewusst?

Was macht uns selbstbewusst?

Ich meine das aus dem Herzen souveräne Auftreten, das einen nicht nur so wirken lässt, sondern auch einen verkörpert. Wir sind in einer Welt angelangt, die von Oberflächlichkeit strotzt, aber dennoch die moralischen Werte nicht ablegen möchte oder kann. Wir schauen in uns hinein und finden immer Punkte, an denen man arbeiten möchte. Ich nenne es zurecht nicht Fehler. Jeder muss an sich arbeiten. Jeder hat seine eigene Art und Weise und jeder macht seine eigenen Erfahrungen. Das kann mal etwas verwirrend oder neuartig auf die Mehrheit der Gesellschaft wirken. Aber die Devise muss und sollte jedem bewusst werden: Leben und leben lassen! Solange es keinen in seiner eigenen Lebensart einschränkt oder es einen nicht persönlich angreift. Da kommen wir zum nächsten Punkt: TOLERANZ. Seid tolerant demgegenüber, was auf euch zuerst neuartig wirkt. Bildet euch zuallererst ein eigenes Bild. Nehmt es auf, lasst es wirken und verarbeitet es. Wie soll man souverän mit Dingen umgehen, wenn man sich mit den Dingen nicht auseinandersetzt und nicht nur das nachredet, was die Masse sagt? Klar, man kann und muss empirisch arbeiten, dennoch aber auch das hinterfragen und seine eigene Theorie aufstellen. Wenn sie sich mit der der Masse ähnelt, dann ist das sicherlich okay. Doch seine eigene Meinung zu haben und auch wirklich dahinter zu stehen, dass ist souverän und fördert das Selbstbewusstsein. Man hat sich mit etwas auseinandergesetzt und fühlt sich in diesem Gedankengut sicher. Von Zeit zu Zeit wird man sich immer mehr mit Kleinigkeiten auseinandersetzen und seine persönliche Stärke finden, seine Persönlichkeit und seinen Stand im Leben.

Darf man das?

Stellen wir uns folgendes Szenario vor: Wir begegnen einem Schwarzen. Ja, das darf man sagen. Wieso auch nicht? (Grüße gehen raus an Chris Tall) Was befähigt uns, darüber urteilen zu können, das nicht sagen zu dürfen? Indem wir uns das verbieten, stehen wir doch über den Dingen und somit auch über diesem Menschen. Sicherlich gibt es Wörter, welche wir mit gutem Recht und einer Verbindung zu der Vergangenheit als sogenannte verbotene Wörter eingestuft haben. Sobald man sich aber mit scheinbar klassischen “No-Gos” beschäftigt und realisiert, dass es prinzipiell nicht schlimm ist, schwarz zu einem Schwarzen zu sagen, realisiert man auch gleichzeitig seine Gleichstellung zu Situationen, welche uns nicht nur beschämend, sondern auch unsicher machen. Humor ist nämlich eine weitere Prämisse des selbstbewussten Auftretens. Natürlich wird nicht jeder Schwarze darüber lachen, wenn man ihn als Schwarzen bezeichnet. Das hat aber weniger damit zu tun, dass er schwarz ist, sondern, dass er keinen Humor hat. Selbstbewusste Menschen schauen über Normen hinweg, die unsinniger Weise von der Masse gesetzt werden. Wenn mich jemand Kartoffelfresser nennt, weshalb sollte ich deswegen sauer sein und dem gegenüber das Gefühl geben, mich beleidigt zu haben und damit über meiner Würde zu stehen? Kompletter Bullshit! Humorvoll sein, lachen und somit nicht nur stark und selbstbewusst wirken, sondern auch aus einer unangenehmen Situation eine angenehme machen.

Erst Denken, dann Reden!

Ein anderes Szenario, welches uns öfters begegnet: Sei es der Lehrer, der Chef, der Professor, die Eltern, dominante Leute etc. Wir werden immer mit autoritären Menschen oder denen, die es dem Anschein nach versuchen, eine Autorität, welche erdrückend wirkt, zu veranschaulichen, in Kommunikation stehen. In eine Diskussion verwickelt zu sein, welche um Gottes Willen hitzig und emotional geführt werden sollte, bedeutet nicht, dass man einer gefühlt autoritäreren Person unterlegen ist. Hier hilft ein Rat besonders: Erst Denken, dann Reden! Strukturiert das, was ihr sagen wollt. Klar und verständlich formuliert. Das, was man sagt ist das, was der Gegenüber hört und verarbeitet. Er wird darauf reagieren und sicherlich auch nach einer Lösung finden wollen, dieses in irgendeiner Art und Weise zu widerlegen. Demnach seid euch sicher, was ihr sagt und steht dahinter. Irren ist menschlich und gehört dazu. Man kann Meinungen ändern. Dennoch sollte man seine zu erst präferierte Meinung gut verständlich und logisch präsentieren können.

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  • Benjamin Strutz

    Benjamin Strutz ist Gründer und Herausgeber von Men's Quality.

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